"Promotionsbetreuung" - unser Workshop für Promotionsbetreuende

Seit 2012 konnten wir jährlich jeweils einen anderhalb- bzw. zweitägigen Workshop anbieten:

 

27./28. Februar 2020, Uni Trier

21. /22. Februar 2019, Uni Saarbrücken

15. /16. Februar 2018, Uni Trier
2./3. März 2017, Uni Saarbrücken
25./26. Februar 2016, Uni Bayreuth
5./6. März 2015, Uni Koblenz-Landau
6./7. März 2014, Uni Saarbrücken
14./15. Februar 2013, Uni Gießen
8./9. März 2012, Uni Frankfurt (Pilot-Workshop)

Gruppenarbeit beim Pilotworkshop 2012 (Foto: QZP)
Gruppenarbeit beim Pilotworkshop 2012 (Foto: QZP)

Wir entwickeln unseren Workshop anhand der vielen produktiven Rückmeldungen unserer Teilnehmer/innen stets weiter und planen, ihn auch in der Zukunft regelmäßig anbieten zu können. Wir möchten vor allem jüngere Betreuende damit unterstützen.

 

Statements der Würzburger Prof'es Jörn Müller (Philosophie), Roland Altenburger (LS Kulturgeschichte Ostasiens) und Dr. Julien Bobineau zu ihren Erfahrungen bei den Workshops 2013, 2015 und 2019.

 

WICHTIG: Dieses Angebot richtet sich exklusiv an die Betreuenden an Universitäten unserer jeweiligen Mitglieds-Graduierteneinrichtungen. Wir haben in der Vergangenheit bereits zahlreiche jüngere Mitglieder unserer jeweiligen Universitäten und Graduierteneinrichtung über unser Workshop-Projekt informiert. Wenn Sie Interesse haben, kontaktieren Sie unser jeweiliges Mitglied an Ihrem Standort. Es können pro Mitgliedsuniversität i. Allg. bis zu zwei Betreuende teilnehmen. Bei Interesse, Fragen und weiterem Informationsbedarf können Sie jederzeit gerne auf uns zukommen.

 

Information für interessierte Graduierteneinrichtungen:

Auf Anfrage prüfen wir gerne, inwiefern wir unterschiedliche Modelle unseres Workshops an interessierten Hochschuleinrichtungen durchführen können. Bitte kontaktieren Sie uns hierzu über unseren aktuellen Ansprechpartner für Außenkontakte, Herrn Dr. Thomas Schmid.


Präsentation von Teamwork-Ergebnissen (Foto: QZP).
Präsentation von Teamwork-Ergebnissen (Foto: QZP).

Inhalt des Workshops

Promotionsverfahren stellen eine besondere Form akademischer Prüfungen dar, denen eine mehrjährige Forschungsphase vorangeht.

 

Der Erfolg von Promotionen hängt nicht nur davon ab, ob die Promovierenden geeignet und ausreichend motiviert für diese Forschungsleistung sind. Vielmehr bietet gute Betreuung vielfältige Unterstützung, die oftmals den Ausschlag zwischen Erfolg und Misserfolg geben kann. Dabei stellen sich zahlreiche Fragen:

  • Welche Kriterien definieren gute Betreuung?
  • Was macht ein gutes Verhältnis zwischen Promovierenden und Betreuenden aus?
  • Was gilt es im Verlauf der Betreuung einer Promotion zu beachten?
  • Nach welchen Kriterien sollte man sich für
    oder gegen die Betreuung potentieller Promovierender entscheiden?

Unser nach wie vor wichtigstes Projekt ist unser selbst konzipierter Workshop "Promotionen gut betreut" , der sich speziell an Promotionsbetreuende mit wenig oder ohne Betreuungserfahrung richtet, um sie bei ihren künftigen und aktuellen Promotionsbetreuungen gezielt zu unterstützen.

 

Vor allem Juniorprofessor*innen, neu berufenen Professor*innen und Nachwuchsgruppenleiter*innen wollen wir Gelegenheit geben, sich über Disziplinen und auch die Grenzen der eigenen Universitäten hinweg über Erfahrungen, Fragen und Probleme bei der Betreuung und Qualifikation von Promovierenden auszutauschen. Entsprechend wird der Workshop auch für die jeweiligen Zertifikate zur Hochschullehre anerkannt.

 

Impulsvorträge der Expert/innen des QZP stoßen anschließende Diskussionen an und die Erarbeitung von praxisnahen Tools für die künftige Betreuung von Promotionen.

 

Im Mittelpunkt stehen dabei

  • die wechselseitigen Erwartungen im Betreuungsverhältnis,
  • die unterschiedlichen Rollen der Betreuenden im Promotionsprozess,
  • Herausforderungen und Instrumente in den verschiedenen Promotions- bzw. Betreuungsphasen
  • Rechtsfragen der Promotion und
  • Strategien zur Problemerkennung und -lösung, wenn Promotionen zu scheitern drohen;
  • darüber hinaus werden die Teilnehmenden auch über die internationalen Entwicklungen
    zur Professionalisierung der Betreuung informiert
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